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Michael Clayton Ein klassischer Thriller, der sich gekonnt aus dem Genrebaukasten bedient. Auffälliges Beispiel: (Telefon-)überwachung im Lieferwagen, mit obligatorisch geschwärzten Scheiben. Hin und wieder läuft den Beobachtern George Cloony vor die Linse, der hier den "Ausputzer" (eine Art John Kelly) im Dienste einer Anwaltskanzlei mimt. Toll geschauspielert, wie auch der übrige Cast. Beeindruckend vor allem die Inszenierung der realistischen Geschichte, die erst mal gar nicht in die Gänge kommt. Mit kryptischen Dialogen, die nur wenig über den eigentlichen Fall verraten und dem Zuschauer Aufmerksamkeit den gesamten Film lang abnötigen. Spannung und Dramatik steigen allerdings über die gesamte Filmdauer an, ohne sich in extatischen Höhepunkten auszutoben.
Ein prächtiger Thriller alter Schule, der sehr gefällt.

I am Shiva, the god of death am 22.3.08 20:41


Wenn man für jeden Toten ein Licht anzünden würde, dann hätte man ne Licherkette die leicht von hier nach Burma (dem Ort der Handlung) reichen würde. Nein, zimperlich gehts nun wirklich nicht zu. Da wird gemeuchelt, gemordet, geschlitzt und geröstet. Niedergemäht, niedergestreckt, niedergerungen und niedergemetzelt. Wodurch gleichzeitig das Wesentliche der Handlung umrissen ist. Die Rede ist natürlich von der Auferstehung von Sylvester Stallons Kultfigur aus den frühen 80ger: Rambo. Und wer geglaubt hat, der über 60jährige Knacker bringts nicht mehr, der muss sich eines besseren belehren lassen (was sowohl Schauspiel als auch Inszenierung anbelangt). Rambo gefällt über weite Teile als adrenalintreibende Kriegsactionsplatterschlachtplatte. Sein Hirn sollte man an der Garderobe gegen einen Regenschirm eintauschen, mit dem man sich vor spritzendem Blut, Gedärm und Körperteilen schützen kann.
Irgendwie traurig, aber:

Verdammt nochmal das ist unterhaltend.

thewolves am 17.2.08 13:57


I Am Legend. so wirklich enzeitatmosphäre will nicht aufkommen; strom, wassser, fressalien, alles kein problem für den omega-man, der sich von seinem recht trüben da- und alleinsein mit dvds(!) und ipod(!!) abzulenken weiß. und quasi in seiner freizeit mit hilfe seines schniken imac (!!!) versucht ein heilmittel zu finden, gegen den fluch, den der mensch ein vermeindliches krebsheilmittel über die welt gebracht hat.
sehenswert sind jene szenen, die zeigen, wie new york von der natur zurückgefordert wird. da springen damwildhorden durch die canyonartigen, langsam zuwachsenden schluchten manhattans, stets auf der flucht vor mensch und löwe (spoiler - die vielleicht beste szene: will schmidt muss beobachten, wie der prächtige 12ender in seinem visier von einem löwen weggeschnappt wird.)
wie man so liest "hat die produzenten wenige wochen vor filmstart der mut verlassen ihrem film ein würdiges ende zu geben. stattdessen wurde der schluss neu gedreht". und der hat mich auch nicht wirklich begeistert. wie der film an sich, unterm strich.

thewolves am 19.1.08 20:04


Eastern Promises aka Tödliche Versprechen, hat sich als ausgesprochen vielversprechender start ins filmjahr 2007 herausgestellt. erstklassike mixtur aus thriller, krimi und drama mit tollen darstellern. allen voran viggo mortensen in der rolle des mysteriösen "fahrers" auf dem weg ins machtzentrum eines russischen mafiaclans in london (hervorzuhende ist der archaische kampf im adamskostüm, was man in solcher brutalität noch nie gesehn hat). mehr zur story zu verraten wäre an dieser stelle unangebracht, da das drehbuch nicht unbedingt durch spektakuläre wendungen in erscheinung tritt. was nicht weiter schlimm ist, da die geschichte toll inszeniert wurde.

wenn ich richtig gezählt hab, fällt nicht ein einziger schuss. um genau zu sein: es kommen überhaupt keine schusswaffen vor. die russnmafia macht sich noch schön die hände selbst schmutzig. für einen film dieser tage irgendwie retro, aber es gereicht dem film nur zum vorteil, schließlich hat ein messer in einer tätowierten hand durchaus martialische schauwerte. vielleicht war dem ressieur david cronenberg auch nur wichtig, dass sich keine bruckheimer/bay-action-fetischisten in seinen film verirren. auf jeden fall gut so.

Klare Empfehlung!
cinema terror am 5.1.08 03:49


Zuletzt gesehen: "Cecil B. DeMented" von Regisseur John Waters. Den kannte ich bisher auch nicht, scheint allerings ein ausgesprochen komischer Kauz zu sein. (Absatz 1-3!). Klingt alles ziemlich durchgeknallt? Isses auch. Trashig, vulgär, saukomisch, irgendwie genial. Baut allerdings im Lauf des Films merklich ab.

Das ein oder andere Zitat versüßt den plot noch, das hier klingt doch sehr nach tyler durden aus fight club:

"There is no such thing as family,
we are the orphans of cinema
and witout our movie, we do not exist.

We are not human,
we are all part of one giant projector
and our blood is the film that will be shown the world!"

Dann ist da noch Maggie Gyllenhaal, die demnächst Katie Holmes als Batmans Freundin in "the Dark Knight" ablösen wird.
Und ganz nebenbei bemerkt auch der Grund war, dass ich auf diese Kömodie, Satire, wie auch immer, gestoßen bin.

Doch, empfehlenswert!
cinema terror am 3.1.08 00:01


Ich dachte, ich richte mal diese Kategorie ein, auch wenn mir bewusst ist, dass vor allem Andi hier Ahnung und Schreibmaterial hat. Ich lasse mich aber gerne an dieser Stelle auf gute Streifen (NICHT im Stile von Brazil ;-) ) hinweisen.

Hab gestern "Be cool" gesehen - mit John Travolta und Uma Thurman. Sehr geil, vor allem wenn man den Film vor dem Hintergrund von Pulp Fiction sieht. Dann erkennt man die nachgestellte Tanzszene und noch einige andere Hommagen an den Tarantino-Klassiker. Von der Story her ist der Film ein bisschen schwach, aber die Darsteller (u.a. noch Vince Vaughn als Vollidiot) reißen es echt raus. Netter Streifen!
Der Jünter am 2.1.08 11:26


Mail-Benachrichtigung

So, rein theoretisch müsste ich mit diesem Eintrag eine Mailbenachrichtigung erhalten. Man wird sehen.
Der Jünter am 30.12.07 11:15


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